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Legalisation/Apostille

Zum 1. Januar 2007 trat bei der Legalisation von Urkunden eine Vereinfachung ein, da Dänemark ab diesem Datum dem Apostillenübereinkommen (Haager Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 5. Oktober 1961) beitrat.

Für die Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen wurde es somit einfacher, eine Legalisation öffentlicher Urkunden zu erlangen, die im Ausland vorgelegt werden sollen.

Musste eine Urkunde bislang drei- bis viermal bei verschiedenen Behörden legalisiert werden, genügt in den meisten Fällen jetzt eine einzige Legalisation (ein besonderer Apostillenstempel) durch das Ministerium des Äußeren.

Wenn eine Urkunde mit einer Apostille versehen worden ist, erübrigt sich in den meisten Fällen eine weitere Legalisation durch die Botschaft des betreffenden Staates. Auf eine Legalisation durch die Botschaft kann jedoch nur dann verzichtet werden, wenn die Urkunde in einem der Unterzeichnerstaaten des Apostillenübereinkommens vorgelegt werden soll. Hierzu zählen etwa 100 Staaten, u. a. alle EU-Staaten, siehe die Liste der Vertragsstaaten des Übereinkommens unten.

Verkürztes Legalisationsverfahren in Dänemark
Um das Verfahren noch einfacher zu gestalten, wurde beschlossen, das Legalisationsverfahren bei dänischen Behörden zu verkürzen.

D. h., dass Legalisationen, die früher durch die jeweils zuständigen Behörden erfolgten, z. B. das Ministerium für Inneres oder das Kirchenministerium, ab 2007 wegfallen sind. Eine Heiratsurkunde z. B. soll demnach nicht mehr im Kirchenministerium legalisiert werden, bevor sie zur Legalisation durch das Ministerium des Äußeren weitergeleitet wird.

Legalisation nicht öffentlicher Urkunden
Von Privatpersonen oder privaten Firmen ausgestellte Urkunden, z. B. Vollmachten und Verträge, müssen zunächst durch eine dänische Behörde legalisiert werden, z. B. einen Notar, bevor das Ministerium des Äußeren sie mit einer Apostille versehen kann.

Gewisse Exportdokumente fallen nicht in den Geltungsbereich des Apostillenübereinkommens
Gemäß dem Apostillenübereinkommen dürfen Urkunden, die sich unmittelbar auf eine Exporttätigkeit beziehen, z. B. Ursprungszeugnisse, Warenlisten, Rechnungen, Gesundheitsatteste, nicht mit einer Apostille versehen werden. Diese Urkunden müssen deshalb nach wie durch das Ministerium des Äußeren mit dem üblichen Stempel sowie durch die jeweilige Botschaft legalisiert werden.

Weitere Auskünfte
Auskünfte über Öffnungszeiten, Gebühren, Bezahlung usw. sind auf der Seite Legalisation auf Deutsch zu finden.

VERTRAGSSTAATEN
Die nachstehenden Staaten sind dem Apostillenübereinkommen beigetreten. Urkunden, die durch das Ministerium des Äußeren mit einer Apostille versehen wurden und in einem der nachstehenden Staaten vorgelegt werden sollen, bedürfen keiner Legalisation durch die Kopenhagener Botschaft des betreffenden Staates.

Albanien
Andorra
Antigua und Barbuda
Argentinien
Armenien
Aserbaidschan
Australien
Bahamas
Bahrain
Barbados
Belarus (Weißrussland)
Belgien
Belize
Bosnien-Herzegowina
Botsuana
Brunei
Bulgarien
Burundi
Cook-Inseln
Costa Rica
Dänemark
Deutschland
Dominica, Commonwealth von
Dominikanische Republik
Ecuador
El Salvador
Estland
Fidschi
Finnland
Frankreich
Georgien
Grenada
Griechenland
Großbritannien
Honduras
Hong Kong*
Indien
Irland
Island
Israel
Italien
Japan
Kap Verde
Kasachstan
Kolumbien
Korea (Südkorea)
Kroatien
Kyrgyzstan
Lesotho
Lettland
Liberia
Liechtenstein
Litauen
Luxemburg
Macao*
Malawi
Malta
Marshallinseln
Mauritius
Mazedonien
Mexiko
Moldawien
Monaco
Mongolei
Montenegro
Namibia
Neuseeland
Nicaragua
Niederlande
Niue
Norwegen
Oman
Österreich
Panama
Paraguay
Peru
Polen
Portugal
Rumänien
Russland
Samoa
San Marino
Sao Tome und Principe
Schweden
Schweiz
Serbien
Seychellen
Slowakei
Slowenien
Spanien
St. Kitts und Nevis
St. Lucia
St. Vincent und die Grenadinen
Suriname
Swasiland
Südafrika
Tonga
Trinidad und Tobago
Tschechien
Türkei
Ukraine
Ungarn
Uruguay
Usbekistan
Vanuatu
Venezuela
Vereinigte Staaten
Zypern

*Betreffend CHINA ist es nur Hong Kong und Macao, die Legalisation mit Apostille akzeptieren, ohne zusätzliche Legalisierung bei der chinesischen Botschaft.

Auskünfte über Öffnungszeiten, Gebühren, Bezahlung usw. sind auf der Seite Legalisation auf deutsch zu finden.

Contact

Udenrigsministeriet
Legaliseringen
Asiatisk Plads 2
DK-1448 København K

Legalisering@um.dk

 

Telefonkontakt
Montag bis Mittwoch: 14.00-15.00 Uhr.

Tel: +45 33 92 12 33