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Legalisation/Apostille

Wenn eine dänische Urkunde im Ausland vorgelegt werden soll, muss sie oft legalisiert werden. Die Legalisation ist die Bestätigung der Echtheit der Unterschrift auf einer Urkunde. Die Legalisation selbst besteht aus einem Stempel (Apostille) und einer Unterschrift.

Die Beantragung und Bezahlung von Legalisationsleistungen beim dänischen Außenministerium können in Zukunft nur digital erfolgen

Das Außenministerium hat im November 2017 eine digitale Selbstbedienungsfunktion für die Beantragung und Bezahlung von Legalisationsleistungen implementiert. Im Anschluss hieran wurde die dänische Verordnung über Gebühren für Amtshandlungen im Auswärtigen Dienst zum 1. August 2018 neu gefasst. Hiernach können die Beantragung und Bezahlung von Legalisations-leistungen, darunter Apostillierungen, ausschließlich digital über den Webshop des Außenministeriums erfolgen.

Konkret bedeutet das, dass Barzahlung von Legalisationsleistungen ab dem 1. September 2018 nicht länger möglich ist und die Zahlung stattdessen über www.dys.um.dk zu erfolgen hat. Sie können die Zahlung auch vor Ort beim Legalisationsbüro vornehmen, sofern Sie die Leistungen nicht bereits im Voraus beantragt und bezahlt haben; hierzu benutzen Sie das im Legalisationsbüro vorhandene Selbstbedienungssystem.

Nähere Einzelheiten hierzu sind der Verordnung über Gebühren für Amtshandlungen im Auswärtigen Dienst und den Leitlinien zu dieser Verordnung (jeweils in dänischer Sprache) zu entnehmen.

Hintergrund: Mit der Neufassung des dänischen Gesetzes über den Auswärtigen Dienst (Gesetz Nr. 316 vom 25. April 2018) wurde u. a. eine Rechtsgrundlage dafür geschaffen, dass die Anwendung von digitalen Selbstbedienungslösungen durch Private und Unternehmen bei Amtshandlungen im Auswärtigen Dienst zwingend vorgeschrieben werden kann. Parallel zur laufenden Digitalisierung der unterschiedlichen Amtshandlungen erlässt der dänische Außenminister jeweils einschlägige Verwaltungsvorschriften über obligatorische digitale Kommunikation. Nachdem eine digitale Selbstbedienungsfunktion für die Beantragung und Bezahlung von Legalisationsleistungen durch das dänische Außenministerium entwickelt worden ist, wurde auch die Gebührenverordnung neu gefasst. Daraus folgt, dass Private und Unternehmen Legalisationsleistungen nunmehr ausschließlich auf digitalem Weg über die Website des Außenministeriums (Webshop) beantragen und bezahlen können. Folglich ist das Außenministerium u. a. auch dazu berechtigt, die Annahme von Bargeld für Legalisations-leistungen zu verweigern.

Wenn jetzt verlangt wird, dass die Kommunikation digital erfolgt und Private und Unternehmen Selbstbedienungslösungen anwenden, so dient dies dazu, eine möglichst effiziente Nutzung von öffentlichen Ressourcen und eine möglichst gute und flexible Bedienung von Privaten und Unternehmen sicherzustellen. Obligatorische digitale Kommunikation ist entsprechend in anderen Bereichen des öffentlichen Sektors vorgesehen, und eine ähnliche Entwicklung ist auch in anderen Ländern für vergleichbare Bereiche zu verzeichnen.

Verordnung über Gebühren für Amtshandlungen im Auswärtigen Dienst:
§ 6 Abs. 4 Soweit nicht besondere Umstände oder außergewöhnliche Situationen vorliegen, haben die Beantragung und Bezahlung einer Legalisationsleistung digital über die vom Auswärtigen Dienst vorgehaltene Selbstbedienungsfunktion zu erfolgen, die über die Website des Außenministeriums aufrufbar ist (vgl. § 25).

Die Legalisationsstelle, Udenrigsministeriets Legalisering, führt E-Apostille und Webshop ein

Am 15. November 2017 führt das Außenministerium ein völlig neues Legalisationssystem ein, das die Ausfertigung von E-Apostillen, d. h. das Anbringen von Apostillen mittels digitalem Zertifikat/digitaler Signatur ermöglicht. Von dänischen Behörden mit digitaler Signatur ausgefertigte Urkunden können künftig elektronisch legalisiert/apostilliert werden.

Mit der Einführung des neuen Systems wird auch eine Selbstbedienungsfunktion einschließlich Webshop implementiert, die es Bürgern und Unternehmen ermöglicht, Legalisation und Apostillierung selbst zu beantragen und zu bezahlen.

Demnach können sämtliche Legalisationen und Apostillierungen ab dem 15. November 2017 auch online angefordert werden. Dies gilt sowohl für digital signierte Urkunden (die künftig elektronisch übermittelt werden können) als auch für herkömmliche, mit originaler Unterschrift versehene Urkunden (die auch weiterhin auf dem herkömmlichen Postweg zugestellt oder durch persönliches Erscheinen bei der Legalisationsstelle bearbeitet werden).

Weitere Informationen zu den neuen Verfahren finden Sie auf: https://dys.um.dk/Shop

Besuchszeiten der Legalisationsstelle:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag 9.00 Uhr - 12.00 Uhr

Donnerstag zudem 13.30 Uhr - 15.30 Uhr

Telefonische Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Mittwoch 14.00 Uhr -15.00 Uhr

Tel.: +45 3392 1233

E-Mail: legalisering@um.dk

Eine Legalisation hat nichts mit dem Inhalt einer Urkunde zu tun und ist somit keine Bescheinigung dafür, dass der Inhalt korrekt ist. Durch die Legalisation wird ausschließlich die Echtheit der Unterschrift bescheinigt.

Legalisierungsverfahren

Bei den meisten Urkunden genügt seit dem 01.01.2007 eine einzige Legalisation durch das Ministerium des Äußeren.

Vor der Legalisation durch das Ministerium des Äußeren muss eine bürgerliche Heiratsurkunde somit nicht mehr durch das Ministerium für Inneres und ein Abschlusszeugnis nicht mehr durch das Bildungsministerium legalisiert werden.

Originalunterschrift

Um legalisiert werden zu können, muss die Urkunde mit der Originalunterschrift der Behörde versehen sein, die sie ausgestellt hat. Kann die Unterschrift anerkannt werden, wird die Urkunde mittels eines Stempels und einer Unterschrift legalisiert.

Höchstens 3 Monate

Urkunden, die legalisiert werden sollen, dürfen in vielen Fällen höchstens 3 Monate alt sein. Dies gilt z. B. für Geburts- und Taufscheine, kirchliche Heiratsurkunden, Auszüge vom Einwohnermeldeamt, Führungszeugnisse und ärztliche Atteste. Standesamtliche Heiratsurkunden dürfen gern mehr als 3 Monate alt sein.

Einreichen von Urkunden zur Legalisation

Urkunden per Post

Urkunden, die legalisiert werden sollen, können per Post gesendet werden, und zwar an die Adresse:

Udenrigsministeriet
Legaliseringen
Asiatisk Plads 2
DK-1448 Kopenhagen K

Unbedingt einen adressierten Rückumschlag und eine Quittung für die Überweisung der Gebühren beifügen. Bitte auch Kontakttelefonnummer angeben. Das Ministerium des Äußeren legalisiert die Urkunden und sendet sie innerhalb von 5 Werktagen zurück. Während der Sommermonate und um Weihnachten und Neujahr müssen Sie eine Verarbeitungszeit von etwa 3 Wochen einrechnen.

Persönliche Anfragen

Für persönliche Anfragen ist das Legalisierungsbüro, Asiatisk Plads 2 B, DK-1448 København K, werktags von 09:00 - 12:00 Uhr geöffnet, Donnerstags ebenfalls von 13:30 - 15:30 Uhr.

Werden höchstens 6 Urkunden spätestens 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeit abgegeben, dürften sie noch während der Wartezeit legalisiert werden. Größere Mengen von Urkunden müssen im Ministerium hinterlassen werden und können in der Regel am nächsten Tag abgeholt werden. Bei Abgabe eines frankierten Rückumschlags können die legalisierten Urkunden auch an eine gewünschte Adresse gesendet werden.

Gebühren

Das Außenministerium erhebt eine Gebühr in der Höhe von DKK 200,- pro Legalisation/Beglaubigung. Die Legalisation von einer Urkunde in doppelter Ausfertigung generiert 2 Gebühren.

Sprache

Der Apostille-Stempel ist zweisprachig Dänisch-Englisch. Da das Ministerium des Äußeren nur eine Version der Apostille benutzen darf, können wir nicht mehr anbieten, Urkunden z. B. mit Vermerken in französischer oder spanischer Sprache zu versehen.

Adresse und Öffnungszeiten

Udenrigsministeriet
Legaliseringen
Asiatisk Plads 2
DK-1448 København K
E-Mail: legalisering@um.dk

Für persönliche Anfragen Montag bis Freitag 09:00 - 12:00 Uhr geöffnet, Donnerstags ebenfalls 13.30 - 15.30 Uhr.

Contact

Udenrigsministeriet
Legaliseringen
Asiatisk Plads 2
DK-1448 København K

Legalisering@um.dk

 

Das Büro wird an folgenden Tagen geschlossen sein:

29. März – 2. April 2018
27. April 2018
10. Mai 2018
21. Mai 2018
5. Juni 2018
6. November 2018                                                  24. Dezember 2018 - 1. Januar 2019

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 09:00 - 12:00 Uhr.

Donnerstags ebenfalls: 13.30 - 15.30 Uhr.

Telefonkontakt
Montag bis Mittwoch: 14.00-15.00 Uhr.

Tel: +45 33 92 12 33